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Operative Dermatologie

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MR Dr. Johannes Neuhofer

DR. JOHANNES NEUHOFER

Wiener Strasse 57
4020 Linz

Operative Dermatologie

Die operativen Herausforderungen in der Dermatologie sind äußerst variantenreich. Vom weißen bis zum schwarzen Hautkrebs, von überhängenden Lidern bis zu Talg- und Fettknoten, die unterhalb der Haut liegen. Der Großteil sämtlicher chirurgischer Herausforderungen ist vom operativ versierten Dermatologen meist ambulant durchführbar. Riskantere Eingriffe, etwa bei älteren, allergieanfälligen oder antikoagulierten (blutverdünnten) Patienten sollten etwa in Abteilungen durchgeführt werden, wo notfallmedizinische Einrichtungen mit einem für etwaige Notfälle gerüsteten Anästhesisten im Bedarfsfall vorhanden sind. Ich führe Operationen in meiner eigenen Ordination, im Diakonissen-Krankenhaus Linz, etwa tageschirurgisch oder auch stationär, und in der Privatklinik in Wels durch. Bei größeren Eingriffen kooperiere ich mit einem äußerst erfahrenen Dermatochirurgen.

Lidkorrektur:
Überhängende Oberlider oder ausgeprägte Tränensäcke beeinträchtigen das kosmetische Erscheinungsbild oft äußerst unvorteilhaft. Fallweise kommt es sogar zur Einschränkung des Gesichtsfeldes. Durch einen kleinen Eingriff lässt sich die überschüssige Haut operativ entfernen und führt dadurch zu einem optimistischeren, frischer wirkenden und jünger erscheinenden Gesicht. Sollte ein Augenarzt eine Gesichtsfeldeinschränkung konstatieren, wird dieser Eingriff von den Kassen zur Gänze übernommen. Fast immer sind die fallweise durch die Zartheit des Gewebes im Lidbereich entstandenen Narben nach ca. 1 Woche wieder verschwunden. Der Eingriff kann ambulant durchgeführt werden.

Narbenkorrektur:
Hier stehen mehrere individuell einsetzbare Methoden zur Auswahl, die von Unterspritzung über Laser hin bis zu operativen Korrekturen reichen.

Krampfadern:
Durch den aufrechten Gang gibt es ausschließlich beim Menschen Gefäßerweiterungen in den Beinen, die durch den erhöhten hämostatischen Druck bewirkt sind und als Krampfadern (korrekterweise eigentlich Krummadern) bekannt sind. Der Rückstrom des Blutes zum Herzen der Schwerkraft entgegen lässt bei oftmals familiärer Gefäßwandschwäche die oberflächlichen Venen aussacken und die Funktion einschränken. Dies führt anfänglich zu wiederholten Schwellungen, sog. Stauungsentzündung. Durch allzu langes Verzögern einer Behandlung kann dies auch zum gefürchteten offenen Bein führen. Durch Verödungsbehandlungen oder einen operativen Eingriff, möglichst in der Frühphase der Erkrankung, bevor bereits Schädigungen im Gewebe eingetreten sind, kommt es üblicherweise zur vollständigen Wiederherstellung einer physiologischen Venenfunktion. Oftmals wirken ganz oberflächlich liegende Gefäßerweiterungen, die als rötliche oder bläuliche Besenreiser erscheinen, kosmetisch besonders störend, beeinflussen aber die korrekte Venenfunktion nicht und haben daher auch keinen Krankheitswert. Eine Verödung mittels Einspritzung einer Substanz, die zur Verklebung und daher zum Verschwinden dieser Gefäßchen führt, bringt sehr häufig das gewünschte kosmetische Ergebnis. Bei sehr kleinen sog. Besenreisern ist auch eine Behandlung mit dem Laser individuell zu erwägen. Ich führe diese Behandlungen durch, größere Venenoperationen ebenfalls auf Wunsch ambulant in Kooperation mit einem versierten Kollegen.